Bohnen-Petersilien-Creme auf Röstbrot

Heute am Aschermittwoch beginnt traditionell die Fastenzeit. Wer mitmachen möchte, ist bis Ostern eingeladen auf Fleisch zu verzichten und seine Ernährung oder Lebensweise mal zu überprüfen. Ich nutze diese Zeit, um euch hier einfache und leichte Gerichte ohne Fleisch vorzustellen. Los geht’s heute mit meiner Bohnen-Petersilien-Creme.

Bohnen-Petersilien-Creme auf Röstbrot

Die Creme ist perfekt für ein rasch zubereitetes Abendmahl. Die Petersilie bringt reichlich frische Vitamine und Mineralstoffe auf den Teller und wirkt zudem leicht entschlackend. Die Bundgröße fällt je nach Saison ein bisschen anders aus. Für die Bohnencreme hat mir ein halbes Bund gereicht. Ist das Sträußchen aber sehr klein, nehmt es einfach ganz. Ihr braucht:

Für 2 Personen
1 kleine Dose weiße Bohnen (400 g)
½ Bund Petersilie (glatt oder kraus)
½ Zitrone
1 kleine Knoblauchzehe
3 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer

Und sonst
Olivenöl zum Rösten
4–6 halbierte Scheiben Bauernbrot vom Vortag

Die Bohnen in ein Sieb abgießen, kalt abspülen und abtropfen lassen. Die Petersilie waschen, trocken schütteln und die Blätter fein hacken. Die Zitrone auspressen, den Knoblauch schälen.

Bohnen, Petersilie, Zitronensaft, Knoblauch und Olivenöl in einen hohen Rührbecher füllen. Alles mit einem Pürierstab cremig mixen. Die Creme mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer würzen. Ist sie zu fest, noch ein paar Tropfen Olivenöl, Zitronensaft oder Wasser unterrühren.

In einer Pfanne etwas Olivenöl erhitzen. Die Brotscheiben hineinlegen und bei mittlerer Hitze knusprig rösten. Aus der Pfanne nehmen und mit der Bohnencreme bestreichen. Nach Belieben noch mit etwas Olivenöl beträufeln und servieren. Die restliche Creme in eine Schale füllen und dazu reichen.

Und dazu gibt’s kleine Tomaten und ein paar Oliven.

Mamas Tipp Werft altes Brot nicht weg! Gebt ihm mit diesem Gericht lieber eine zweite Chance! Wahlweise könnt ihr die Pfanne mit dem Röstbrot und die Schale mit der Bohnen-Petersilien-Creme direkt auf den Tisch stellen. So kann sich jeder sein Brot selbst bestreichen. Sitzen mehr Leute am Tisch, verdoppelt die Mengen.