Marinierte Herbstmöhren

Möhren, Karotten oder auf gut Fränkisch »Gelbe Rüben« – die leuchtend orangefarbenen Wurzeln werden jetzt überall aus dem herbstlichen Boden gezogen.

Herbstmöhren2Das Wurzelgemüse ist eine klassische Zutat in der Küche und macht mit seinen Vitaminen und Mineralstoffen fit für die kühlere Jahreszeit.
Besonders fein schmecken die Wurzeln gedünstet und mariniert als herbstlicher Salat.

Für 2–3 Personen
600 g Möhren
3 Schalotten
3 EL Olivenöl
2 EL Ahornsirup oder Agavendicksaft
125 ml Gemüsebrühe
Salz, Pfeffer
2 EL Weinessig (weiß oder rot)
1 kleines Bund Petersilie
2–3 EL Walnusskerne
einige Tropfen Nussöl (kalt gepresst, nach Belieben)

Die Möhren putzen und dünn schälen. Die Wurzeln dann in ca. 5 cm lange und 5 mm dicke Stifte schneiden. Die Schalotten schälen und vierteln.

Das Öl mit dem Agavendicksaft in einer Pfanne erhitzen. Möhren und Schalotten hineingeben und bei mittlerer Hitze 5–7 Min. dünsten, bis sie leicht bräunen. Dabei immer wieder mal umrühren. Die Gemüsebrühe dazugießen und mit Salz und Pfeffer würzen. Die Pfanne abdecken und alles noch ca. 5 Min. weiterdünsten lassen, bis die Möhren bissfest sind. Den Essig unterrühren und das Gemüse samt Sud in eine Schüssel umfüllen. Lauwarm abkühlen lassen.

Inzwischen die Petersilie waschen, trocken schütteln und fein schneiden. Die Walnusskerne grob hacken. Dann in einer Pfanne ohne Fett rösten, bis sie duften. Das Gemüse nochmals mit Salz, Pfeffer, Agavendicksaft und Essig abschmecken. Mit der Petersilie und den gerösteteten Nüssen bestreuen, nach Belieben mit etwas Nussöl beträufeln und servieren.

Und dazu gibt’s ganz schlicht eine Scheibe frisches Bauernbrot oder – bei größerem Hunger – noch ein Stück Schafkäse. Auch zu Nürnberger Bratwürstchen, Frikadellen oder kurz gebratenem Fleisch aus der Pfanne (oder an warmen Tagen vom Grill) schmecken die Möhrchen klasse.

Essig & ÖlMamas Tipp Ich gebe die marinierten Herbstmöhren in einem Schraubglas auch gerne für die Pause oder für die Brotzeit im Büro mit. Sie sind nämlich auch kalt ein Genuss und können im Glas in aller Ruhe ihr Aroma entwickeln. Das Rezept habe ich übrigens schon in meinem Buch Essig & Öl vorgestellt (erschienen im Eugen UImer Verlag, Stuttgart). Dort gibt’s noch viele andere Salatideen rund ums Jahr.